Fünf Jahre läuft schon der unsägliche Konflikt im Irak. Und das schlimmste: Es ist kein Ende in Sicht. Clinton, McCain oder Obama. Wer auch als nächstes an der Spitze der USA steht, den Krieg beenden wird keiner von ihnen. Ja auch Obama wird alles andere als Frieden bringen, auch wenn sich das viele seiner Anhänger wünschen und ihn deswegen unterstützen.
Was ist passiert seitdem die USA mit ihren Verbündeten Chaos, Bombenteppiche und angereichertes Uran über das Zweistromland regnen ließen?
Ist die Welt sicherer geworden? Wohl kaum, eher haben sich die Imperialisten noch mehr und viel verzweifeltere Feinde geschaffen und dazu noch Landstriche bis auf Millionen von Jahren verseucht.1 Millionen Menschenleben hat diese "Freiheit" schon die Iraker gekostet. Von Arbeitlosigkeit getrieben melden sich auch immer mehr zum Polizei- und Armeedient um von ihren eigenen Landsleuten getötet zu werden in einem genauso erbittert wie verzweifelt geführten Freiheitskampf. Das irakische Parlament ist Nichts weiter als ein käufliches Puppenkabinett zusammengesetzt aus verschiedenen Räuberhäuptlingen, die schon bereitwillig den höchsten wirtschaftlichen Wert des Landes, das Öl, an die Konzerne der Besatzer abgetreten haben, gegen ein fürstliches Taschengeld natürlich was jedoch in keiner Relation gegenüber dem Wert des Öls steht.
Ist denn wenigstens das Öl billiger geworden? Das ist der Grund den viele Friedensaktivisten angeben warum die USA den Irak besetzen: Es geht ums Öl. Aber warum steigt dann der Ölpreis stetig und bricht alle bisherigen Rekorde? Das dürfte doch auch die Bush-treuen "Patrioten" interessieren, sollte es die noch geben.
Peace sells but who is buyin'?
Viel eher drängt sich der Verdacht auf, dass es einfach nur um Geld geht. Der Militärisch-Industrielle-Komplex verdient sehr gut an diesem Krieg. Das Militärbudget der USA wird von George W. Bush stets weiter erhöht. Die USA haben eine so große, teure und mächtige Armee, dass man sie praktisch benutzen muss um die Kosten zu rechtfertigen und die nationale Wirtschaft am Laufen zu halten, oder wird in den USA noch viel produziert was Nichts mit Rüstung zu tun hat?
Und kommt dieser Krieg nicht gelegen um in den wirtschaftlich schlechten Zeiten in den USA vielen Arbeitslosen und Menschen ohne Perspektive eine vermeintliche Alternative zu bieten? Auch wenn die US-Armee am Rande ihrer Kapazität operiert so finden sich immernoch Junge Leute die es einfach nicht besser wissen und geblendet von Propaganda sich für diesen illegalen Krieg melden. Das die wenigsten wieder körpelich und geistig heil zurückkehren werden scheint sie nicht zu interessieren. Wer ein besonders nervösen Abzugsfinger hat geht auch gerne zu Blackwater um als besser bezahlter Söldner im Irak die Sau rauszulassen, wie zahlreiche Videos die im Internet kursieren belegen. Es fällt schwer Mitleid mit den Personalvelusten dieser Firma zu haben.
Dieser auf Lügen basierende Krieg muss aufhören. Das einzige was er bringt ist ausgelöschtes Leben, bitteres Leid für Millionen von Menschen und Profit für wenige Verbrecher. Der Gedanke, die Lage im Irak würde sich mit dem Abzug der Besatzer nur verschlimmern, ist absurd. Schlimmer kann es gar nicht werden. Man kann nur Hoffen, dass dieses Imperium bald in sich zusammenfällt und der fallende Dollar nährt diese Hoffnung genauso wie die rasant anwachsende Friedensbewegung in den USA selbst und weltweit. Die große Unterstützung für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul aus den Reihen der US-Truppen zeigt, dass auch viele der Vollstrecker des Imperiums das Spiel durchschaut haben und lieber die Waffen niederlegen und nach Hause zurückzukehren würden.
Kein Verbrecher der US-Administration soll ungeschoren aus dieser Sache rauskommen. Oder um es mit den Worten Willie Nelsons zu sagen "Schmeisst die Bastarde raus!"
19. März 2008
Krieg führen des Krieges wegen: Irak
hinzugefügt am 3/19/2008 0 Kommentare
27. September 2007
Saddam wurde Exil angeboten, Neo-Cons erlaubten trotzdem Blutbad
Was hätte alles erhalten werden können? 1 Billion Dollar, 1 Million Leben, der weltweite Ruf der USA - aber das war nicht der Plan.
Paul Joseph Watson
Prison Planet
Thursday, September 27, 2007
Neo-Cons hätten 1 Billion Dollar sparen, über eine Million Leben verschonen und den Tod und Verletzung von zehntausenden US-Soldaten verhindern können. Stattdessen entschied man sich das Blutbad zu veranstalten, obwohl letzte Nacht enthüllt wurde, dass Saddam Hussein einen Monat vor Invasionsbeginn angeboten hatte abzutreten und ins Exil zu gehen.
"Da er die Niederlage befürchtete, war Saddam bereit für 500 Mio. £ (1 Mrd. $) friedlich abzutreten," berichtet die Daily Mail.
"Das außerordentliche Angebot wurde gestern in einem Mitschnitt enthüllt, der Gespräche zwischen George Bush und dem spanischen Priemierminister Jose Maria Aznar auf der Bush-Ranch in Texas enthält."
"Das Weiße Haus verweigerte den Bericht letzte Nacht zu kommentieren. Allerdings, sollte er sich bestätigen, wird er mit Sicherheit Fragen in Washington und London aufwerfen, ob dieser teuere 4-jährige Krieg nicht hätte verhindert werden können."
Den Bändern entsprechend, sagte Bush zu Aznar, egal ob Saddam noch im Irak sei oder nicht, "Wir werden Ende März in Baghdad sein."
Warum haben die Neo-Cons nicht Saddams Angebot angenommen? Schließlich sagte man uns, es gehe um "Massenvernichtungswaffen" und die "Verbreitung von Freiheit". Ohne den Diktator hätten amerikanische und UN-Truppen das Land problemlos auf der Suche nach den nicht-existenten Massenvernichtungswaffen durchstreifen und gleichzeitig die "utopische Demokratie" errichten können, unter welcher die Iraqis heute leben.
Die Neo-Cons haben das Angebot nicht angenommen, weil die Invasion des Irak nicht wegen Saddam Hussein stattfand. Es ging um riesige Profite für den Militärisch-Industiellen-Komplex, durch die Bombardierung des Landes zurück in die Steinzeit. Dabei schlachtete man unzählige Unschuldige ab, während man sich die Kontrolle über die Ölfabriken sichern und Militärbasen, für den nächsten Abstecher des Imperiums in den Iran, errichten konnte.
Bei der Invasion des Irak ging es darum einen Grund zu haben um endlos in der Region verbleiben und das Land in verschiedene Teile aufzuspalten zu können.
Das ist was uns 1 Mrd. $ an Saddam hätten ersparen können:
- Mindestens 200 Mio. $ jeden Tag, die hätten verwendet werden können um die Armut zu bekämpfen, Schulen zu bauen, die Menschheit zum Mars zu bringen, ... die Liste ist endlos.
- Mindestens eine Billion $, die der Irak-Krieg letztendlich kosten wird, falls die USA den Irak tatsächlich irgendwann verlassen sollten. Eine Billion ist eine Million Millionen.
- Nach den jüngsten Zahlen mindestens eine Million tote Iraqis, zusammen mit weiteren Millionen, die in den nächsten Jahren durch Vergiftung mit abgereichertem Uran, Unterernährung, Cholera und durch allen möglichen Horror, den die Invasion gebracht hat, sterben werden.
- Über 1,1 Millionen vertriebene Iraqis, die dazu gezwungen wurden ihre neue, "utopische Demokratie" zu verlassen und eine weitere Million, die durch konfessionsbedingte Gewalt und Verfolgung ihre Häuser verlassen mussten.
- Über 3800 tote US-Soldaten, seit Beginn der Invasion.
- 300 tote Koalitions-Soldaten, seit Beginn der Invasion.
- Irgendetwas zwischen 23.000 und 100.000 verletzte US-Soldaten, seit Beginn der Invasion.
- Der Verlust des Rufs der USA auf der ganzen Welt - heute die meißtgehasste Nation der Erde.
- Die aufgeblasene Staatsverschuldung und der wahrscheinliche Kollaps des US-Dollars und der Wirtschaft.
Danke Neo-Cons - hoffentlich war's das wert.
Quelle: infokrieg.tv
hinzugefügt am 9/27/2007 0 Kommentare